Methodik.
Wie wir jede Zahl berechnen und wann eine Seite erscheint.
Jede Gemeinde mit Einwohnern beim Zensus 2022 hat eine eigene Seite, jeder Kreis und jede kreisfreie Stadt ebenso. Berlin und Hamburg sind Land, Kreis und Gemeinde zugleich und haben deshalb eine einzige Seite mit einer Rasterkarte.
Der Zensus veröffentlicht seine Ergebnisse in 100-Meter-Gitterzellen. Jede Zelle ordnen wir der Gemeinde zu, in der ihr Mittelpunkt liegt (Grenzen zum 15. Mai 2022), und fassen sie zusammen: Mieten gewichtet nach der Zahl der Wohnungen, Durchschnittsalter und Wohnfläche je Person nach der Einwohnerzahl, die Haushaltsgröße nach der Zahl der Haushalte. Leerstands- und Eigentümerquote übernehmen wir aus dem Quadratkilometer-Gitter: In den 100-Meter-Zellen sind sie überwiegend gesperrt, und die übrigen Zellen würden den Leerstand stark überzeichnen. Jede 100-Meter-Zelle erhält daher den Wert ihres Quadratkilometers; die Eigentümerquote wird nach Haushalten gewichtet, die Leerstandsquote nach allen Wohnungen. Werte, die der Zensus aus Geheimhaltungsgründen nicht veröffentlicht, fließen nicht ein.
Bewohnte gemeindefreie Gebiete – meist Staatsforsten oder Truppenübungsplätze – haben eine eigene Seite und werden in den Kreistabellen getrennt von den Gemeinden gezählt. Unbewohnte gemeindefreie Gebiete erscheinen nicht.
Durchschnittliche Nettokaltmiete je Quadratmeter aller vermieteten Wohnungen am Zensusstichtag. Sie enthält auch langjährige Bestandsmieten und liegt daher meist unter aktuellen Angebotsmieten. Eine Gemeinde braucht mindestens drei Gitterzellen mit Mietangabe.
Die Zahl der Geschäfte und Einrichtungen des täglichen Bedarfs aus OpenStreetMap im Umkreis von 1,2 Kilometern Luftlinie. Gemessen wird am Ortskern; in Gemeinden ab 50.000 Einwohnern als Durchschnitt der Quadratkilometer-Zellen, gewichtet nach Einwohnern.
Der Anteil eines Kreises von 500 Metern Radius, der in OpenStreetMap als Park, Garten, Wald, Wiese, Kleingarten, Naturschutzgebiet oder Erholungsfläche erfasst ist.
Die Zahl der in OpenStreetMap erfassten Schulen und Kitas innerhalb der Gemeindegrenze. OpenStreetMap ist nicht vollständig; die Zahlen sind ein Anhaltspunkt, keine amtliche Statistik.
Die Polizeiliche Kriminalstatistik erscheint für Kreise und kreisfreie Städte, nicht für Gemeinden; Gemeindeseiten zeigen deshalb die Zahlen ihres Kreises. Die Häufigkeitszahl gibt die Fälle je 100.000 Einwohner an. Für Länder und Deutschland zählen wir die Kreise zusammen und rechnen die Einwohnerzahl aus den Häufigkeitszahlen der Kreise zurück. Verstöße gegen das Aufenthalts- und Asylrecht, Rauschgiftdelikte und Angaben zu Tatverdächtigen werden nicht verwendet.
Kleine Fallzahlen werden vom Zensus gesperrt oder verändert. Fehlende Werte zeigen wir als Strich und schätzen sie nicht.